Sie haben sie bestimmt schon gesehen!

Plakataktion

Die Plakate an den Straßenrändern,
die auf die Risiken im Staßenverkehr aufmerksam machen.



Zum Schulanfang am 11.09.07 rufen Polizei und Verkehrswacht die
Kraftfahrer zu besonderer Vorsicht auf. In den nächsten Tagen beginnt
für viele Schulanfänger in den Landkreisen der"Ernst des Lebens".
Sie müssen möglichst schnell lernen, sich im Straßenverkehr zurecht
zu finden. Es ist eine höchst sensible Zeit für alle Verkehrsteilnehmer.
Die Kinder sind und bleiben die schwächsten Verkehrsteilnehmer.
Besondere Aufmerksamkeit ist geboten.

Der Appell von Polizei und Verkehrswacht:

"Fuß vom Gas, Bremsbereitschaft herstellen, Rücksicht nehmen und
dabei die notwendige Geduld aufbringen, wenn Kinder am Straßenrand
stehen." In der Nähe von Schulen und Spielplätzen muss immer mit
unaufmerksamem Verhalten von spielenden Kindern gerechnet werden.

An vielen gefährlichen Stellen, insbesondere an den Ortseingängen,
wird jetzt der Schulbeginn den Kraftfahrern verdeutlicht. Die
Verkehrswachten hängen wieder große, signalgelbe Transparente auf.
Mit den ABC-Schützen muss gerechnet werden. Außerdem werden im Rahmen
der landesweiten Aktion "Kleine Füße - Sicherer Schulweg" die
Schulwege an sicheren Querungsstellen mit gelben Fußabdrücken auf dem
Gehweg für die Verkehrsanfänger markiert.

Die Polizeibeamten überwachen zu kritischen Zeiten vorzugsweise
auch die Fußgängerüberwege. Erfahrungsgemäß verhalten sich manche
Verkehrsteilnehmer gegenüber den Kleinsten rücksichtslos. Verstöße
gegen das Vorrecht der Fußgänger auf Fußgängerüberwegen sind
schwerwiegende Ordnungswidrigkeiten und werden entsprechend geahndet.
In grob verkehrswidrigen und rücksichtslosen Fällen muss der
Autofahrer sogar mit einem Strafverfahren rechnen.

Die Polizei wird außerdem verstärkt auf Schulwegen präsent sein.
Kontrolliert wird auch, ob die Kinder im Auto angeschnallt sind, denn
die weitaus meisten Kinder verunglücken als Mitfahrer im Auto.
Durch das Anschnallen kann manche Verletzung vermieden werden.

Im vergangenen Jahr starben in Deutschland im Straßenverkehr 153
Kinder unter 15 Jahren und mehr als 37 000 Kinder wurden verletzt.

Zahlen, die deutlich vor Augen führen, wie wichtig und nötig ein
rücksichtsvolles und aufmerksames Verhalten gegenüber Kindern gerade
auch zum Schulanfang ist.





Ansprechpartner: Helmut Meyer und Peter Schad

Bilder



Juli - August 2006


„Besser sicher(n)“
ist der Slogan des neuen Plakates, das die Landesverkehrswacht Bayern in Zusammenarbeit mit den Berufgenossenschaften Bau und den deutschen Verkehrssicherheitsrat im Juli und August 2006 an über 1300 Großplakatflächen an den Bundes- und Staatsstraßen in Bayern sowie in zahlreichen öffentlichen Gebäuden präsentiert.

Die Botschaft der Plakate ist eindeutig: Im und am Auto muss alles gesichert sein!

Der Appell ist bitter nötig. 26% der Verkehrstoten in Bayern waren im vergangenen Jahr nicht angeschnallt, bzw. die Benutzung des Gurtes war ungeklärt. Die Quote der in PKW richtig gesicherten Kinder geht ebenfalls zurück. Dies ist bodenloser Leichtsinn, der oft schlimme Folgen hat.

Der Sicherheitsgurt ist der Lebensretter Nr. 1 – egal ob im PKW oder LKW. Hunderte von Verkehrsteilnehmern würden noch leben, wenn die Gurtanlegequote besser gewesen wäre.

Übrigens: Wer bei einem Verkehrsunfall den Sicherheitsgurt nicht anglegt hatte, muss sich bei den Unfallkosten eine Mitschuld anrechnen lassen. Wer ohne Sicherheitsgurt fährt, muss ein Verwarnungsgeld von 30 € zahlen.
Wird ein Kind ohne Sicherung im Auto mitgeführt, muss der Verantwortliche ein Bußgeld von 40 € zahlen und bekommt einen Punkt. Sind mehrere Kinder im Auto nicht gesichert, sind 50 € fällig.
Auch die Ladung eines Fahrzeuges muss gesichert sein – und zwar innen wie außen. Unzureichend gesicherte Ladung stellt für Fahrer und Insassen sowie für die sonstigen Verkehrsteilnehmer ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Verladefehler können schlimme Folgen haben. Bei Kontrollen wurde festgestellt, dass LKW-Ladungen vielfach nicht ausrechend gesichert waren. Die auf die Ladung wirkenden Kräfte werden oft unterschätzt und viele Fahrer meinen, es werde schon nicht passieren. Doch Nichtwissen schützt im Schadensfall nicht drastischen Konsequenzen.

Wer die Unfallverhütungsvorschriften nicht beachtet, muss mit Bußgeldern, Fahrverboten und bei Unfällen sogar mit Freiheitsstrafen rechnen.


März - April 2006


„Safety first“ heißt das neue Plakat, das die Landesverkehrswacht Bayern in Zusammenarbeit mit der BG Bau und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat im März und April 2006 an 1.340 Großplakatflächen an den Bundes- und Staatsstraßen in Bayern sowie als Kleinplakat in zahlreichen öffentlichen Gebäuden präsentiert.
15 % der Verkehrstoten in Bayern waren 2004 Motorradfahrer, obschon ihr Anteil am Verkehrsaufkommen deutlich geringer ist.
Mit der Plakataktion werden Motorradfahrer motiviert, zuerst an die Sicherheit zu denken. PKW-Fahrer werden zugleich daran erinnert, dass sie zunehmend wieder mit Motorradfahrern rechnen müssen, da mit dem beginnenden Frühjahr auch die Motorradsaison beginnt und wieder mehr Motorräder unterwegs sein werden.

Hauptursache bei Motorradunfällen ist nicht angepasste Geschwindigkeit. Häufig missachten aber auch PKW-Fahrer die Vorfahrt oder den Vorrang von Motorradfahrern.
Bei mehr als der Hälfte der Unfälle ist der Motorradfahrer nicht der Hauptverursacher.
Wer als Motorradfahrer etwas für seine Sicherheit tun will, ist bei den Verkehrswachten genau richtig.

Auch wir bieten Trainings für Motorradfahrer an. (klick)

Ob für erfahrene Biker, Neu- oder Wiedereinsteiger. Für jeden ist im Angebot der Verkehrswachten etwas dabei.

ab Januar 2006


„Eiskalt erwischt“ heißt das neue Plakat, das die Landesverkehrswacht Bayern in Zusammenarbeit mit der BG Bau und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat im Januar und Februar 2006 an 1.340 Großplakatflächen an den Bundes- und Staatsstraßen in Bayern sowie in zahlreichen öffentlichen Gebäuden präsentiert.

Mit der Plakataktion „Eiskalt erwischt“ ermuntert die Landesverkehrswacht die Teilnehmer am Straßenverkehr zu besonderer Vorsicht bei Eis und Schnee und zu einer angemessenen Fahrweise auf rutschigem Untergrund. In den kommenden Wochen und Monaten ist weiterhin mit Glätte durch feuchte und verschmutzte Fahrbahnen und natürlich durch Eis und Schnee zu rechnen. Die Unfallgefahr wird dadurch größer. Eine vorsichtige und vorrausschauende Fahrweise ist dabei ebenso wichtig wie die Verwendung von Winterreifen. Nur Reifen mit genügend Profil geben guten Halt (mindestens 3 mm bei Winterreifen).

Übrigens: Mit einer 1-Euro-Münze lässt sich eine erste Probe der Profiltiefe machen. Der goldene Rand ist genau 3 mm breit und sollte nicht zu sehen sein, wenn die Münze in der Profilrille steckt.


Juli und August 2005


Ältere Fahrer besser als ihr Ruf:

Neuere statistische Daten zur Unfallsituation älterer Kraftfahrer ergeben ein günstiges Bild. Absolut gesehen nimmt die Beteiligung an PKW-Unfällen mit steigendem Alter ständig ab. Auch relativiert an der verringerten Fahrleistung älterer Autofahrer steigt das Unfallrisiko erst jenseits der 75 Jahre an, bleibt aber, gemessen am Niveau der gefährlichsten Gruppe der jungen Fahrer, gering.

Seien Sie Kavalier!

Die Landesverkehrswacht möchte mit der neuen Plakataktion Verkehrsteilnehmer an ihre Verantwortung im Straßenverkehr erinnern und ermuntern Kavalier zu sein. Es lohnt sich. Durch partnerschaftliches Miteinander und Rücksichtnahme kann jeder mit dazu beitragen, dass alle sicher am Straßenverkehr teilnehmen.

Ältere Verkehrsteilnehmer häufig Opfer:
Fast jeder vierte Verkehrstote des Jahres 2004 in Bayern war 65 Jahre oder älter. 260 Menschen über 65 starben 2004 in Bayern im Straßenverkehr und 7.403 wurden verletzt. Als Fußgänger und Radfahrer sind ältere Menschen besonders gefährdet.

Partnerschaft und Fairness von Jung und Alt im Verkehr ist auch in diesem Jahr wieder das Ziel zahlreicher Aktivitäten der Landesverkehrswacht Bayern und der 140 örtlichen Verkehrswachten.


Mai und Juni 2005


„Wie wär´s mit Anstand“ heißt das neue Plakat, das die Landesverkehrswacht Bayern in Zusammenarbeit mit der BG Bau und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat im Mai und Juni 2005 an über 1300 Großplakatflächen an den Bundes- und Staatsstraßen in Bayern sowie in zahlreichen öffentlichen Gebäuden präsentiert.

Die Verkehrsteilnehmer werden damit ermuntert, mit genügend Abstand nach vorne zu fahren. Das verringert die Unfallgefahr erheblich. Als Faustregel gilt für den Abstand nach vorne: „Halber Tacho in Metern“, bei schlechtem Wetter sollte es noch mehr sein.

Die Unfallzahlen sind ein Beleg für die Notwendigkeit einer solchen Plakataktion: Jeder zehnte Unfall mit Personenschaden in Bayern (insgesamt 7.817 von 72.439 im Jahr 2003) ist auf ungenügenden Sicherheitsabstand zurückzuführen. 2004 wurden in Bayern im Straßenverkehr 1.112 Personen getötet und 77.310 verletzt.

Gleichzeitig fordert das Plakat zu „anständigem“, d.h. rücksichtsvollem und partnerschaftlichem Fahren auf.

Rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr kann erheblich dazu beitragen, die Unfallzahlen zu senken. Gerade schwächere Verkehrsteilnehmer werden durch aggressives Fahrverhalten gefährdet. Auch der Spritverbrauch ist bei aggressivem Fahrstil höher.

Anständiges Fahren lohnt sich vielfach:

Für Nerven, Gesundheit und Geldbeutel, d.h. dem Fahrer bringt es mehr Ruhe, mehr Geld und weniger Punkte.



März April 2005




Zum Schuljahresbeginn im September weist, wie auch in den Vorjahren, das Plakat „Bremsbereit uns zuliebe“ der Gemeinschaftsaktion „Sicher zur Schule - sicher nach Hause“ die Autofahrer auf die Schulanfänger hin.



Plakat für Juli - August

Plakat für Juli - August

Bildtitel "mobil und sicher"

Jeder fünfte Verkehrstote des Jahres 2002 in Bayern war 65 Jahre oder älter.
246 Menschen über 64 starben 2002 in Bayern im Straßenverkehr.

Die Landesverkehrswacht sieht im Bereich der Verkehrssicherheit für ältere Verkehrsteilnehmer
hohen Handlungsbedarf und wendet sich unter dem Motto "Mobil und sicher" mit der
Aktionsgemeinschaft "Sicher über 50" (ehemals "Sicherheit für Senioren") mit Plakaten an die
Öffentlichkeit. Ziel ist es, bei allen Verkehrsteilnehmern die Aufmerksamkeit auf die Sicherheit
älterer Menschen zu lenken und ihre Sicherheit zu erhöhen. Mobilität muss auch im Alter
sicher sein!

Ab 1. Juli 2003 werden auf den Großplakatflächen an den Bundes- und Staatsstraßen in
Bayern und in öffentlichen Institutionen daher mehr als 3.500 Plakate angebracht.

Partnerschaft und Fairness von Jung und Alt im Verkehr ist auch in diesem Jahr das Ziel
zahlreicher Veranstaltungen und Aktivitäten der Landesverkehrswacht Bayern und der 140
örtlichen Verkehrswachten.



Plakat für Mai und Juni

„Danke“ heißt das Plakat, das die Landesverkehrswacht Bayern in Zusammenarbeit mit den Berufsgenossenschaften der Bauwirtschaft und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat im Mai und Juni 2003 an über 1300 Großplakatflächen an den Bundes- und Staatsstraßen in Bayern sowie in zahlreichen öffentlichen Gebäuden präsentiert hat.

Die Verkehrsteilnehmer werden damit ermuntert, mit genügend Abstand nach vorne, nach hinten und zur Seite, zu fahren. Das verringert die Unfallgefahr erheblich.

Als Faustregel gilt für den Abstand nach vorne: „Halber Tacho in Metern“.

Gleichzeitig appelliert das Plakat an die Autofahrer mehr Rücksicht auf Radfahrer zu nehmen.

Die Unfallzahlen sind ein Beleg für die Notwendigkeit einer solchen Plakataktion:

Jeder zehnte Unfall mit Personenschaden (insgesamt 8.311 von 78.234 im Jahr 2001) ist auf ungenügenden Sicherheitsabstand zurückzuführen.

Von den im Straßenverkehr verletzten Personen war 2001 jede achte ein Radfahrer. Insgesamt waren bei 88.409 Verletzten im Jahr 2001 11.388 Radfahrer betroffen.